Wander Freunde

Willkommen bei den Wander Freunden des Club Suizo Costa Blanca !

 

Wir führen im Frühjahr und im Herbst je eine Wanderung an der Küste und im Hinterland der Costa-Blanca durch.

 

Info derzeit bei Edith und Peter Härtsch, Tel. 606 218 281, e-Mail: peter.haertsch@bluewin.ch

Links

Wanderführer Costa Blanca: www.bergfreunde.de

Tourentips, wandern, klettern: www.schoenebergtouren.de

12./13.4.18 2-Tages-Wanderung im Vall d'Alcala

Am Donnerstag, 12. April trafen sich 14 wanderlustige CSCB-Mitglieder (7 Paare) zu einer von Edith und Peter Härtsch organisierten vielversprechenden zweitägigen  Wanderung im wunderschönen Vall d'Alcala. Erster Treffpunkt um 10:30h in Val d'Ebo in der Bar Plaza zum Kaffee, zum Kennenlernen und zu ersten detaillierten Informationen zum genauen Ablauf.

Anschliessen fuhren wir in Kolonne bis zur weitherum bekannten Höhle "Cova del Rull".

Die Besichtigung dieser erst 1919 entdeckten Höhle mit den in vielen Jahrhunderten entstanden Stalaktiten und Stalagniten ist immer wieder ein unglaubliches Erlebnis.

Dann Fahrt nach Alcala de la Jovada und Einchecken im wunderschönen Rural Hotel "Font d'Alcala" mit anschliessendem kleinen Lunch in der Bar Piscina.

Jetzt endlich Start zur ersten Wanderung bei stahlblauem Himmel. Diese führte uns zum berühmten Schneebrunnen "Nevera de Baix" (diese Neveras waren früher die eigentlichen Kühlschränke für ein ganzes Dorf...), weiter zum Kamm unterhalb der Penya Forada, dem Grat entlang Richtung der Höhlen del Moro, dann zurück nach Alcala de la Jovada, vorbei an den Ruinen des Moriskendorfes Atzvieta. Wir waren aufgeteilt in eine Gruppe mit den starken Läufern "Sprintergruppe" für lange Touren, und eine andere "Spazierergruppe" für kurze Touren. Je nach Gruppe waren wir da aber doch zwischen 2 1/2 und 3 1/2 Stunden unterwegs.

Am Abend genossen wir im Hotel ein fantastisches 5-Gang Menue. Es gab unglaublich viel zu erzählen, zu witzeln und zu lachen......

Bevor wir am nächsten Tag wieder zur neuen Wanderung aufbrachen, gabs ein reichhaltiges Frühstück im Hotel, wo unsere Reiseleiter dann das Programm für den heutigen Tag ausgaben. Die heutige Wanderung führte uns von Beniaya aus zum Raco del Condoig, wo die Sprintergruppe noch den zusätzlichen Ab- und Wiederaufstieg in den Barranco auf sich nahm, und wiederum vorbei an einigen imposanten, zum Teil renovierten Moriskerdörfern. Auch an diesem Tag genossen wir alle die unglaublichen Aussichten auf viele umliegende Berge und Täler. Wanderleiter: lange Tour Sprintergruppe 2 1/2 Std., kurze Tour Spazierergruppe 2 Std.

Zum Abschluss der zwei wunderschönen Tage gabs dann in der Bar Vicent de la Tona ein ausgiebiges Mittagessen mit Tapas und Paella. Alles hat hervorragend geklappt, Edith und Peter durften den verdienten Applaus der ganzen Gruppe entgegennehmen.

Text: Rolf Egloff 

Fotos von Juan Vauthier

29.03.18 Wanderung Marjal Gebiet, Pego

Wanderung am Wasser zwischen Berg und Meer!

 

Die Märzwanderung war auf Donnerstag, den 29. festgelegt. An diesem Tag war uns schönes Wetter beschieden und der Wind der vergangenen Tage hielt sich in Grenzen.

Treffpunkt um 10.30 Uhr an der Repsol-Tankstelle auf der N332 kurz vor Oliva.

Ruth und Juan Vauthier begrüssten alle Ankömmlinge an der Sammelstelle und orientierten uns über die vorgesehene Wanderung. Wie schon in der Einladung angekündigt, gab es diesmal keine Kraxelte über Stock und Stein und so konnten die Organisatoren 32 willkommen heissen. Ein Rekord!

Mit den Autos verschoben wir uns schliesslich landeinwärts bis zum Restaurant «Font Salada» mit seinem natürlichen Schwimmbecken gefüllt von Quellwasser, in dem das ganze Jahr über praktisch die gleichen Wassertemperaturen von 24 °C vorherrschen. Schon einige Leute plantschten im glasklaren Wasser als wir ankamen. Die Autos parkieren, zum Glück fanden wir alle Plätze, der angenehmen Wärme wegen Jacken ablegen und schon ging es los auf den Weg in die Marjal, dem Naturpark zwischen Pego und Oliva gelegen. Viele Wasserwege schlängeln sich durch die Gegend, die Ufer meist von Schilf umgeben. Angenehm sind die Wanderwege hier, leider kamen uns von Zeit zu Zeit vereinzelte verirrte Autos entgegen. Im Schilf hörte man die Vögel zwitschern, ansonsten herrschte völlige Stille. Viele gelbe Lilien gab es am Wegrand zu sehen und erfreuten auch die Fotografen unter uns.

Einen kleinen Aufstieg gab es dann doch noch zu bewältigen, hinauf auf den Muntanyeta Verda (49 müM), von dem man aus eine schöne Rundsicht auf die Reisfelder und die Orangenplantagen in der Ebene hat. Die Steigung sei ein Klacks gewesen. Ich war schon vorher mit meiner Frau auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt. Im "Font Salada" angekommen trafen wir auf zwei, die nicht mitwanderten, sondern lediglich auf das Mittagessen warteten. So war dann eben Schwatzen untereinander angesagt.

Gegen halb Zwei trafen nach und nach alle frohgemut und ohne Erschöpfung wieder ein und im Restaurant wurden wir herzlich begrüsst. Es gab für alle das gleiche Menü, zuerst einen ausgezeichneten gemischten Salat und dann wurden zwei riesige Paellas Valenciana aufgefahren. Lecker waren diese wirklich! Wein und Wasser gab es genug dazu und schliesslich noch ein kleines Dessert und Kaffee. An jedem Tisch wurden verschiedene Themen gewälzt und die Stimmung war heiter. Auch beim Bezahlen vor dem Abschied hatte alle das Gefühl, für den Preis was sehr Gutes bekommen zu haben.

Danke vielmals Ruth und Juan für die Organisation dieses Wandertags. Der ist vollauf gelungen so kurz vor Ostern! Ein anderes Mal - sollten es wieder Berge sein - kommen Irene und ich einfach zum Essen und wegen der Gesellschaft.

 

Werner Staub 

15.02.18 Mandelblüten-Wanderung Senija

 

Wanderbericht einmal anders - in Gedichtform !

Aus dem Kanton „Dütschland“ stammend -war`s für mich gar sehr „entflammend“ - und es tat mir arg „plaisieren“ - durft`ich doch heut`“partizipieren“ - an Eurer „Wanderig“ Bergluft schnappen - froh gelaunt auf Schusters Rappen - Von Edith, Peter angeführt - 
ihnen unser Dank gebührt - in zwei Gruppen aufgeteilt - sind dem Dorf wir flugs enteilt -SENIJAS Höhen galt`s zu erklimmen -und sich dabei sportlich trimmen -auch der Rundblick war gewaltig - einzigartig, mannigfaltig! - als  MONTGO, Meer und BALEAREN - bei klarer Sicht zu sehen waren - dank MAJAS leck`rem Früchtebrot - entstand auch keine Hungersnot - und wir erlebten - Blütenträume - beim Anblick mancher Mandelbäume - ich wurd`gar sprachlich noch verwöhnt - wenn Schwyzer Mundart froh ertönt - und nach etwa Stunden drei - war`s wieder mal zu schnell vorbei - doch im Restaurante „NOU“ - gab`s köstlich`Labsal noch dazu - „Merluza“,  „Pollo“ und so weiter - stimmten Leib und Seele heiter - moderat war auch der Preis - die Wirtsleut`zeigten gar viel Fleiß - zu Ende ging ein schöner Tag - wo immer es auch hingeh`n mag - wir freu`n uns schon auf`s nächste Mal - die COSTA BLANCA bleibt uns`re Wahl - wenn wolkenlos vom Himmel lacht - die liebe Sonn' in ihrer Pracht!

Autor: Alfred Bielefeld, Adsubia

 


Wanderung vom 22. Nov. 2017, Dufterlebnisse

Am Ortseingang von Vall d’Ebo versammelten sich die Unermüdlichen, denn es war trotz Sonnenschein kalt, eiskalt! Edith und Ruth fuhren mit einem Teil der Wanderer per PKW bis zum Pass, wo ihre Tour begann.

Peter führte die längere Route, die im Tal begann. Auf und neben der Straße im Schatten am Rio d’Ebo war alles mit Raureif bedeckt. Nicht nur die Finger wurden kalt und wir schritten zügig aus, diese Eiswelt zu überwinden. Beim Überqueren des d’Ebo empfing uns die Sonne und ein aromatischer Duft. Das verblüffte zunächst, aber dann bemerkten wir die Ursache. Die gefrorenen Kräuter am Wege tauten auf und verströmten diesen Wohlgeruch. Es blühten und dufteten Rosmarin, Thymian, Thymbra, u.a. Bis zur Hälfte des Aufstiegs begleitete uns ihre Duftwolke. Am Felsenloch "Avenc Amble" kamen wir auf den Gebietswanderweg PR CV 58 und folgten ihm bis zum Refugio de la Figuereta. Nach gemütlicher Rast in der Wärme - hier oben war es warm! - setzten wir unsere Wanderung auf steinigen Pfaden durch z.T. dichten Zwerg-Palmen-Wald fort. Erstaunlich, wie schnell sich die Natur nach dem verheerenden Brand im Mai 2015 erholt hat. Alles war wieder grün und die verkohlten Bäume waren abgeholzt. Nur manchmal spürte man leichten Brandgeruch, wenn auf dem Pfad Rußstellen betreten wurden.

Die andere Gruppe hatten wir manchmal im Blick und trafen sie nach Überquerung des Sattels am Tossal Gran. Beim Abstieg ins Vall d' Ebo kamen uns erneut Düfte entgegen. Die stammten jedoch von den vielen nicht verwerteten Bergäpfeln in den Plantagen am Wege. Schade, was daraus alles hätte werden können, z.B. getrocknete Apfelringe.

Der letzte Duft, ein sehr wichtiger, entströmte der Küche des Restaurants, wo die wunderschöne Wanderung bei einem ausgiebigen Tapas Essen ihr Ende fand.

Dank den Organisatoren!

 

Text: C. Nennemann


Wanderung vom 20.04.2017

Um Halb elf begeben sich neun fröhliche Wanderinnen/Wanderer unter der Leitung von Edith Haertsch von Famorca nach Facheca und zurück sowie zehn «wirkliche Bergsportlerinnen und Bergsportler» unter der Leitung von Peter Haertsch auf die Tour von Benimassot (auf der anderen Seite im Vale de Seta) nach Famorca. Die letztere Gruppe brauchte für den Transport zum Ausgangspunkt in Benimassot zwei Autos. Idales Wanderwetter (weitgehend bedeckt statt stechende Sonne, trocken statt regennass, einsam statt übervölkert). Das geologische Ambiente wechselt von Kalk zu Granit und zurück, es gibt Schutthalden zu Hauf, Schluchten und wirre Bachverläufe, die allerdings in stummer Trockenheit vor sich hinglühen. Die Landschaft zeigt Spuren von Eingriffen sanfter Landwirtschaft. Die drei Grundarten menschlichen Terrassenbaus werden entdeckt: Terrassen von Felsmauern gestützt, Terrassen auf Trockenmauern ruhend und Terrassen mit Traxen aus den Berghängen geschnitten, ohne stützende Einrichtungen. Darauf verbreiten sich Olivenkulturen, Mandelbäume, Johannisbrotbäume, Apfelbäume und auf dem Pass – im frischen Wind – Kirschbäume. An speziellen Pflanzen sind links und rechts am Weg zu verzeichnen:

Gelbe Ragwurz oder Ophrys lutea, Schnepfen Ragwurz oder Ophrys scollopax, Albino einer rotbraunen Ragwurz oder Ophrys fusca

Die Bar La Font in Famorca war nicht nur Ausgangspunkt des sportlichen Unternehmens, sondern ist das Ziel, das von allen im aufrechten Gang erreicht wird. Das einfache Essen hat wohl gemundet.

Schliesslich Trennung und Verabschiedung, hinkend, winkend, Augen zwinkernd…

Nächster Treff im Herbst.

Antonio Passini, Gast auf heutigen Wanderung